Interview: Projektleiter & Yogalehrer Heinz Nutt

Lieber Heinz, bitte berichte etwas über Dich und Deinen Lebensweg

Mein Name ist Dr. Heinz Nutt und bin 1962 in Ostwestfalen geboren. Mit elf Jahren kam ich zur Tuba, die mich seither begleitet. Nach dem Abitur war ich als wehrpflichtiger Militärmusiker beschäftigt. Später, um meine Promotion zu finanzieren, war ich als Jazzmusiker tätig. Heute bin ich aktiv im Bayerischen Ärzteorchester, in der Bundesärztephilharmonie, dem Europäischen Ärzteorchester und im Weltärzteorchester!

Neben meiner Leidenschaft zur Musik bin ich Diplom Chemiker und in meiner Doktorarbeit von 1988 bis 1991 beschäftigte ich mich mit einer Naturstoffsynthese, die in der onkologischen Grundlagenforschung eingebettet war. Mein Zielmolekül der Syntheseplanung war Secologanin, welches ein biologischer Vorläufer des 1988 von Pierre Fabres zugelassenen Vinorelbin® ist, ein Medikament der Tumortherapie. So führte das eine zum anderen und nun bin ich Teil im Pierre Fabre Team.

Was gefällt Dir gut an Deiner Position bei Marvecs und warum?

MARVECS erlaubt mir eine Kommunikation auf Augenhöhe und bietet Raum für ein wertschätzendes Miteinander, was ich sehr befürworte. Sollte es einmal sachliche Differenzen geben - und die muss es immer einmal wieder geben, sonst tritt Stillstand ein – dann werden diese Differenzen besprochen und eine gemeinsame Lösung wird getroffen. Dabei ist Raum für Individualität. Ich bin das Paradebeispiel: Ein Projektleiter, der jeden Mittwoch offene Yogastunden anbietet! Hierbei sind von der Geschäftsführung bis zum Außendienstmitarbeiter alle Teilnehmer willkommen! Das dürfte in der Pharmabranche einmalig sein. Bei MARVECS geht das!

Was bedeutet Yoga für Dich und wie bist Du dazu gekommen?

Zum Yoga kam ich durch meine musikalische Aktivität. Eine Yogalehrerin fragte mich in einem Soundcamp in der Schweiz, ob ich nicht Musik zu Ihrer Yogastunde spielen könnte. So spielte ich auf der Tuba aus Bachs Cellosuiten, während die Yogapraktizierenden ihre Asanas hielten. So hatte ich ein Publikum, das ausnahmslos und buchstäblich bei meinem Spiel auf dem Kopf stand.

Tief beeindruckt davon habe ich mich mit der Materie auseinandergesetzt und viele für mich wertvolle Aspekte gefunden. Hier gibt es einfache Regeln für das soziale Miteinander. Eine davon ist „Ahimsa“, vollkommene Gewaltfreiheit, was mich zum Vegetarier macht. Dann gibt es Regeln zum Umgang mit sich selbst -„Samtosha“ ist der Auftrag an mich, in jeder Situation zufrieden zu sein. Dann folgen die Körperübungen, Asanas, die letztendlich die körperliche Grundlage dafür legen sollen, dass wir zur Meditation fähig sind. Ich bin Yogalehrer und habe mich in Hatha, Nada, Vinyasa und Yoganidra weitergebildet.

Welche Wirkung hat Yoga auf den Körper im Arbeitsalltag (Work – Life – Balance) und wie bindest Du Yoga in Deinen Alltag ein?

Mich hat Yoga messbar gesünder gemacht. Meine ehemaligen Hypercholesterinämie-Phasen sind dank vegetarischer Ernährung verschwunden und mein Blutdruck ist im grünen Bereich. Meine Beweglichkeit hat erheblich zugenommen und wird mich mutmaßlich vor der Schenkelhalsfraktur in 30 Jahren schützen. Ich nehme mich intensiver wahr.

Yoga praktiziere ich täglich, auf Dienstreisen ist die Yogamatte immer dabei. Sobald ich in Gruppen unterwegs bin, sei es durch die Arbeit oder auch in Arbeitsphasen von Sinfonieorchestern, biete ich immer Yogastunden an. Wer etwas durchdringen will, muss es lehren.

Mental bin ich deutlich gelassener geworden. Doch Ziele verfolge ich sehr konkret und möglicherweise intensiver und konsequenter, als ich das zuvor tat. Es mag paradox erscheinen aber meine eigene Wertschätzung ist gewachsen, aber ich nehme mich selbst nicht mehr so wichtig.

Gibt es noch ein Thema, worüber Du noch etwas sagen willst?

Mir macht es große Freude für MARVECS in meinem Team zu arbeiten. „Satya“, eine einfache Yogaregel, ich bin zur absoluten Wahrhaftigkeit verpflichtet.

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