Mein Weg in den Pharmaaußendienst

Nachdem Sie in unserem letzten Beitrag die Möglichkeiten hatten einen Einblick in einen typischen Tag im Pharmaaußendienst zu erhalten, stehen Sie vielleicht nun vor der Frage, ob der Beruf des Pharmareferenten / Pharmaberater auch für Sie in Frage kommt. Doch wie viele Veränderungen, ist auch ein Karrierewechsel nicht immer einfach und wirft einige Fragen auf. Frau Brütsch ist seit zwei Jahren als Pharmareferentin bei uns tätig und erzählt uns in dem folgendem Interview, warum es sich lohnt diesen Karriereschritt zu wagen und wie ihr Weg in den Pharmaaußendienst aussah.

1. Welche Ausbildung haben Sie?

Ich habe eine Ausbildung zur medizinischen Fachangestellten gemacht. 

2. Warum haben Sie sich für den Außendienst entschieden?

Ich bin jung und gerne unterwegs, außerdem fahre ich sehr gerne Auto. Die Arbeitszeiten im Außendienst sind sehr flexibel, das war in der Arztpraxis natürlich nicht der Fall. Ein weiterer Vorteil des Außendienstes ist die freie Urlaubsgestaltung - ich kann nach Rücksprache mit meiner Vorgesetzten meinen Urlaub einteilen, wie ich möchte, ohne mich an die Urlaubsplanung meiner Kollegen anpassen zu müssen. Auch das Gehalt spielt eine große Rolle, denn in meinem vorherigen Beruf habe ich deutlich weniger verdient. 

3. Welche Fähigkeiten muss man für den Außendienst mitbringen?

Eine hohe Reisebereitschaft und eine Leidenschaft für das Autofahren. Zudem ist eine offene und kommunikative Art, sowie ein sicheres und gepflegtes Auftreten von großem Vorteil. Die Körpersprache, Gestik und Mimik sind im Außendienst sehr wichtig, eine introvertierte und schüchterne Person wird hier nicht erfolgreich sein. Auch eine gewisse Flexibilität muss gegeben sein, denn im Außendienst ist es nicht wie in einer Fabrik üblich, dass um 16 Uhr ausgestempelt wird und der Arbeitstag zu Ende ist. 

4. Warum haben Sie sich für den Weg über einen Dienstleister entschieden?

Es war rundum ein sehr gutes Angebot und das Projekt, für das ich aktuell eingestellt bin, gefällt mir unheimlich gut. Nicht nur der Regionalleiter hat mich sehr überzeugt, sondern auch die Kommunikation und Vorgehensweise der Firma MARVECS. Am Anfang war ich mir nicht sicher, ob ich überhaupt in die Branche oder das Projekt passe und falls ich das nach Start des Projektes gemerkt hätte, bestände die Möglichkeit, betriebsintern in ein anderes Projekt zu wechseln. Bei einem Dienstleister könnte ich individuell nochmals eine andere Entscheidung treffen, ohne nochmal durch ein komplett neues Bewerbungsverfahren zu gehen. 

Gerade jungen Menschen, die Spaß daran haben, unterwegs zu sein, kann ich es nur empfehlen diesen Beruf zu testen. Ich verstehe, dass gerade Neueinsteiger vielleicht Angst haben diesen Schritt zu gehen, es gehört natürlich Mut dazu etwas neues auszuprobieren. Aber ich habe diesen Schritt bisher nicht bereut und habe auch immer die Möglichkeit in meinen alten Beruf zurückzugehen.

Sie möchten wissen, wie ein typischer Tag im Pharmaaußendienst aussieht? Dann lesen Sie unseren Blogartikel hierzu. 

Sie interessieren sich für den Beruf des Pharmaberaters / Pharmareferenten? Dann schauen Sie doch mal bei unseren Stellenangeboten vorbei. 

 

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