Von der PTA zur Pharmaberaterin: mein Einstieg in den Pharmaaußendienst

Jeder Mensch hat seinen eigenen beruflichen Werdegang und seine eigenen Herausforderungen, denen er sich währenddessen stellen musste. Frau Frenz ist 2009 über MARVECS in den Pharmaaußendienst eingestiegen und nun schon viele Jahre als Pharmaberaterin tätig. Warum sie den Wechsel von der pharmazeutisch-technischen Assistentin zur Pharmaberaterin gewagt hat, wie ihr Einstieg aussah und welche Herausforderungen daraus hervorgingen erzählt sie uns in folgendem Interview.

Wie sieht ihr beruflicher Werdegang aus?

Ich habe während meiner Schulzeit zwei Praktika absolviert, eines davon in der Apotheke. Das Praktikum in der Apotheke hat mir so gut gefallen, dass ich danach unbedingt eine Ausbildung in der Apotheke starten wollte. Nach meiner Ausbildung zur PKA habe ich circa ein Jahr in diesem Beruf gearbeitet. Dabei bin ich wieder zurück in die Apotheke, in der ich mein Praktikum absolviert habe. Mein damaliger Chef hatte mich dann auf die Idee gebracht, dass ich mich als PTA weiterbilden könnte. Auch nach dieser Ausbildung war ich noch eine Weile in diesem Beruf tätig, habe aber dann für mich gemerkt, dass es immer noch nicht genau das ist was ich möchte. Natürlich wollte ich weiterhin im medizinischen Bereich arbeiten und die beratende Funktion in der Apotheke hat mir auch sehr gut gefallen. Ich habe dann schließlich mein Fachabitur nachgeholt, um danach auf Lehramt zu studieren und somit PTA´s in der Berufsschule zu unterrichten. Allerdings war das dann leider finanziell nicht mehr möglich.

Wie kamen Sie auf die Idee in den Pharmaaußendienst zu wechseln?

Im Apothekenabrechnungszentrum haben wir ein System entwickelt, um Rezepte auf Richtigkeit zu prüfen. Dieses System wurde immer weiter ausgebaut, so dass ich auch kleine Fortbildungen in der Apotheke gehalten habe. Dabei habe ich gemerkt, dass ich großen Spaß daran habe zu beraten. Außerdem waren wir jedes Jahr auf der Expo-Pharm vertreten und dort hatte ich auch meinen ersten richtigen Kontakt mit Pharmareferenten. Ab da an habe ich immer mal wieder über den Pharmaaußendienst nachgedacht. Als ich dann in einer Stellenanzeige von MARVECS gesehen habe, dass Neueinsteiger gesucht werden, habe ich mich direkt beworben und wurde schließlich auch eingestellt.

Wie lief ihr Einstieg in den Pharmaaußendienst ab?

Der Einstieg war recht unproblematisch, da mein Ansprechpartner von MARVECS immer für mich verfügbar war mich durch den gesamten Bewerbungsprozess begleitet hat. Nach meinem Telefoninterview erfolgte das Vorstellungsgespräch, auf das ich eine sehr schnelle und positive Rückmeldung bekam. Und schon startete ich als Pharmareferent.

Wie empfanden Sie Ihren Einstieg? Gab es Herausforderungen?

Ich habe lange über die Herausforderungen nachgedacht, denn ich hatte sie schon fast vergessen. Rückblickend war es für mich die Umstellung alleine im Auto zu sitzen, mit dem Telefon als einziges Kommunikationsmittel. Das war sehr schwer für mich da ich ein sehr sozialer und kommunikativer Mensch bin. Aber das heißt nicht, dass es für jeden Menschen eine Herausforderung darstellt. Die zweite Herausforderung war die Nachbereitung Zuhause. Ich habe mich immer noch an den Schreibtisch gesetzt, den morgigen Tag vorbereitet oder das Auto gepackt. Ich musste für mich selbst lernen zu sagen, dass die Bürozeit auch irgendwann vorbei ist.

Würden Sie diesen Schritt wieder gehen?

Ja, definitiv! Ich liebe diesen Job und die Vielzahl an Möglichkeiten, die er mir bietet. Ob es nun die Vielfältigkeit, die Flexibilität oder die Selbstentwicklung ist.

Haben Sie Tipps an PTA´s die den gleichen Plan verfolgen?

Es ist wichtig seine eigenen Voraussetzungen und Charaktereigenschaften zu kennen. Außerdem ist eine hohe Weiterbildungs- und Lernbereitschaft sehr wichtig. Wie auch eine gewisse Empathie, Aufgeschlossenheit und die Gabe sich auf die verschiedensten Leute einzulassen. Wenn diese Anforderungen erfüllt werden und eine Leidenschaft für das Autofahren vorhanden ist, dann ist der Außendienst genau das Richtige! Bezogen auf Bewerbungsprozess, ist es wichtig nicht den Kopf sofort in den Sand zu stecken, wenn es mal nicht funktioniert. Es passt eben nicht jeder Bewerber zu jedem Kunden. Wer diesen Traum verfolgt sollte ihn sich auch erfüllen.

Sie sind auch als pharmazeutisch-technische Assistentin tätig und überlegen sich in den Pharmaaußendienst zu wechseln? Hier finden Sie viele hilfreiche Informationen über den Einstieg.

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