3 News aus dem Healthcare-Markt, die Sie diese Woche wissen sollten - KW41

Was hat den Healthcare-Markt diese Woche bewegt? Welche Neuigkeiten gibt es? Wir haben unsere Top 3 in KW 41 für Sie zusammengefasst. 

1. Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte lässt erste "Apps auf Rezept" zu

Seit Dienstag können Ärzte in Deutschland ihren Patienten erstmals digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) verordnen. Zwei Apps haben bereits die Zulassungsprüfungen durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bestanden. 21 weitere sind in Prüfung. 

Ab sofort können Vertragsärzte bei entsprechender Diagnose die Apps "Kalmeda" sowie "Velibra" verschreiben. Diese werden dann von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet. Bei "Kalmeda" handelt es sich um eine Verhaltenstherapie bei Tinnitus-Belastung und bei "Velibra", um ein Programm für Patienten mit Angststörungen. 

Weitere Infos finden Sie in folgendem Artikel der Ärztezeitung: "BfArM genehmigt die ersten "Apps auf Rezept"

2. Diesjähriger Medizin-Nobelpreis geht an Virusforscher

Der diesjährige Medizin-Nobelpreis geht an die drei Forscher Harvey J. Alter, Michael Houghton und Charles M. Rice. Geehrt wurden Sie für die Entdeckung des Hepatitis-C-Virus. Die Forschung in diesem Bereich ist enorm wichtig, da das Krankheitsrisiko sehr hoch war, bevor der Träger identifiziert werden konnte. Übertragen wird Hepatitis-C durch Blutkontakt, beispielsweise bei Operationen, Zahnarztbehandlungen oder Tattoositzungen. 

Sie möchten mehr zum diesjährigen Nobelpreis erfahren? Das Interview mit Maria Masucci, Expertin der Nobelversammlung, finden Sie hier: Interview: Nobelpreis für Virusforscher

3. Europäische Arzneimittelversorgung soll in Zukunft gesichert werden

Wie lässt sich künftig eine sichere Versorgung mit Arzneimitteln erreichen? Diese Frage stand im Mittelpunkt der gestrigen Digital-Konferenz Pro Generika. Bundesgesundheitsminister Spahn möchte noch in diesem Jahr eine Strategie festlegen. Vier Faktoren stehen für ihn dabei im Fokus: mehr Transparenz, eine höhere Zusammenarbeit auf EU-Ebene, die Diversifizierung der Lieferkette sowie Anreize für Unternehmen, die Produktion nach Deutschland bzw. in die EU zu verlegen. 

Weitere Infos zur Strategie finden Sie in folgendem Bericht der Pharmazeutischen Zeitung: Spahn will bei EU aufs Tempo drücken

 

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